Visionboard

„Je klarer du deine Zukunft vor deinem inneren Auge siehst, desto deutlicher siehst du auch deinen Weg“

Laura Malina Seiler, Autorin und Coach

Was ist ein Visionboard? Warum braucht man sowas und wie macht man das?

Diese Fragen möchte ich in diesem Artikel beantworten. Mein Leben hat das Erstellen eines Visionboards komplett verändert. Ich kann es dir nur wärmstens empfehlen und wenn du noch nie davon gehört hast, dann geht es dir wie mir vor etwa einem Jahr!

Das erste mal habe ich das im Podcast von Laura Malina Seiler aufgeschnappt, von ihr stammt auch das obige Zitat. Ich habe damals sofort Lust gehabt so etwas zu entwerfen, ob es an meinem Motivationsloch hing oder an meiner großen Leidenschaft zu basteln, oder gar beides, kann ich nicht mehr sagen. Auf jeden Fall kam es zum richtigen Zeitpunkt!

Grundsätzlich ist ein Visionboard nichts anderes, als eine Wand voller Bilder. Eine Magnetwand, ein Notizbrett, eine Tür, ein großes Stück Pappkarton oder dein Schreibtischuntergrund. Egal auf was du Bilder kleben oder anpinnen kannst, es ist so gut wie alles dafür geeignet. Den Inhalt der Bilder bestimmst alleine du.

Wenn du Wünsche, Träume oder Ziele in Form von Bildern verwendest, hat das ein völlig anderen Einfluss auf dein Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein auf meine Ziele und Träume zu programmieren, ist einer der größten Gamechanger im letzten Jahr gewesen. Dieser Blog ist daraus entstanden!

Wenn du dieses Visionboard an einem Ort hast, wo du es täglich siehst, dann handelst du irgendwann ganz automatisch nach deinen Zielen. Du siehst es ja jeden Tag, du beschäftigst dich damit jeden Tag, du denkst darüber nach. Bilder sind eine sehr große Hilfe.

Wie macht man das also? Hier eine kleine Anleitung:

  1. Geh mal in dich und überlege dir welche Ziele und Wünsche du für deine Zukunft hast. Träume groß! Was möchtest du in deinem Studium/Beruf erreichen? Was möchtest du für deine Beziehung und Freundschaften? Was möchtest du für Hobby’s austesten oder wieder aufnehmen? Wohin möchtest du gerne reisen? Was möchtest du dir Kaufen, was vielleicht gerade nicht in deinem Budget liegt?
  2. Überlege dir, wie man diese Ziele/Wünsche jetzt als Bild an das Visionboard kleben kann. Das musst nur du verstehen und niemand sonst. Manchmal kommen einem Bilder dafür in den Kopf, die eigentlich gar nichts mit dem Ziel zu tun haben, aber du selbst verbindest etwas damit. Du kannst hier natürlich einfach googeln, du kannst Pinterest benutzen (große Empfehlung!), du kannst Zeitschriften durchblättern und dort etwas ausschneiden, du kannst alte Fotos benutzen von deiner Familie oder dir, wenn du etwas mit dem Wunsch verbindest, was in der Vergangenheit liegt. Du kannst auch Zitate ausschneiden oder aufschreiben. Wenn du alles ausgeschnitten oder ausgedruckt hast kommt der (für mich) schönste Teil.
  3. Jetzt klebst/pinnst du die Bilder ganz wild, wie eine Collage an den Untergrund deiner Wahl. Je größer die Fläche ist, die du verwendest, desto mehr oder größere Bilder kannst du benutzen. Deiner Kreativität sind hier absolut keine Grenzen gesetzt.
  4. Hänge dein Visionboard an einen Ort, wo du es jeden Tag siehst! Mach dir keine Sorgen, dass Besucher und Freunde das sehen können und sich fragen was das ist. Das tuen sie sowieso! Aber du musst ihnen nicht genau erzählen, worum es in jedem Bild geht, wenn du das nicht möchtest. Bei den meisten ist es auch eher Interesse und Faszination und keine Abwertung.
  5. Genieße es, deine Ziele und Wünsche jeden Tag zu sehen und lass dich davon täglich neu motivieren und inspirieren. Wenn sich mal etwas ändert, oder etwas hinzukommt, lässt sich das auch ganz leicht umgestalten.

So und wenn du jetzt von der digitalen Front kommst oder mir sagst, das du Basteln schon im Kindergarten gehasst hast. Kein Problem, ganz ruhig du musst dich nicht mit Glitzerstiften, Motivschere und Bastelkleber hinsetzen, wenn du das nicht willst. Für dich gibt es Pinterest. Das habe ich schon im letzten Artikel erwähnt. Du kannst da kostenlos so viele Pinnwände vollpinnen mit Bildern, sogar direkt mit den verbundenen Links, wie du magst! Da ist es möglich für jeden Lebensbereich ein eigenes Visionboard zu erstellen und jederzeit zu verändern.

Der einzige Haken an der Sache ist: du siehst es nur dann jeden Tag, wenn du auch jeden Tag auf deinem Laptop/Tablet die Seite öffnest und anschaust. Wenn du das machst, ist das auch völlig in Ordnung, der Teil mit dem täglich sehen ist nämlich noch fast wichtiger, als der Teil mit dem Erstellen! Du kannst natürlich auch eine digitale Bildercollage erstellen und das als Desktop-Hintergrund verwenden.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Artikel dazu inspirieren, so ein Visionboard mal auszuprobieren. Es hat mir bisher in schweren Phasen geholfen, mich daran erinnert warum ich bestimmte Dinge tue oder eben nicht. Es gibt mir täglich Energie und Kreativität, das brauchen wir in unserem Studium/Beruf beides!

Der Moment wo du realisierst, das du etwas gemacht hast, was du dir vor einem oder mehreren Jahr/en noch auf dieses Board gepinnt hast, ist ein phänomenales Gefühl!

Ich wünsche dir jetzt viel Spaß beim basteln und recherchieren, ich hab jetzt grade wieder Lust bekommen meins mal umzugestalten!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: