Warum ich Yoga mache …

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Zug vom Yoga Retreat von der wundervollen Katharina Giegling nach Hause zurück und bin voller Zufriedenheit, Entspannung und Frieden. Ich habe mich entschlossen heute diesen Artikel zu schreiben, nach diesem Retreat und nicht davor. Intuition war mal wieder gold wert, denn ich bin genau jetzt in der Stimmung diesen Artikel zu schreiben und ihn einfach fliessen zu lassen.

In meinem Jahresrückblick habe ich bereits angekündigt, dass ich dieses Jahr eine Yogaausbildung mache. Diese startet tatsächlich kommende Woche am 03.02.23 (Was für ein wunderschönes Datum!) und ich bin so voller Vorfreude, Spannung, Neugier und kann es kaum abwarten endlich so richtig tief einzutauchen in die Themen rund um Yoga, Meditation und Achtsamkeit.

Nun möchte ich auf ein paar Fragen eingehen, die ich seither gestellt bekommen habe und fange mal mit der einfachsten an:

Warum mache ich Yoga?

Angefangen habe ich mit 17 Jahren und einer Yoga DVD. YouTube gab es da zwar schon, aber die Fülle an Videos, die wir heute haben, um einfach mal mit Yoga anzufangen, die war noch nicht vorhanden. Ich besuchte einige Yogakurse und bekam Feedback zu meinen Asanas (Körperhaltungen) und praktizierte parallel zu meinem Kraftsport und Joggen ein bis zwei mal die Woche Asanas auf der Matte. Früher habe ich es Yoga genannt, heute weiß ich, dass der sportliche oder entspannende Aspekt auf den Körper nur ein Baustein von Vielen ist. In meiner Studienzeit war Yoga meine ständige Begleitung, mal mehr mal weniger.

Dann kam Ende 2019 mein mentaler Zusammenbruch und ich begann eine Therapie, für die ich dankbarer nicht sein könnte. Neben den Therapie Sitzungen machte och auf Empfehlung meines Therapeuten auch Yoga, diesmal aber ganzheitlich: Asana, Pranayama und Meditation. Ich praktizierte täglich, ich integrierte es in meinen Alltag so gut ich konnte. Yoga rettete mir buchstäblich das Leben und mein Blick auf mich, mein Blick auf andere Menschen und mein Blick auf die Welt änderte sich radikal. Achtsamkeit ist für einige Menschen so ein „Trend“, den man mal mitmachen kann, um Stress zu reduzieren. Für mich ist es eine Lebenseinstellung und ich würde diese Zeilen hier nicht tippen, ohne Yoga und ohne die persönliche Weiterentwicklung seit 2019. Es ist für mich nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken und ich kann wirklich überall praktizieren, sogar im Schulbus voller lauter Kinder. Mein Therapeut sagte mir mal als Hinweis für die Zen-Meditation: „Stör den Lärm im Außen nicht, mit deiner Meditation!“ – Das habe ich wörtlich genommen und ist die beste Übung, um bei sich zu bleiben, egal was für ein Sturm um einen herum oder in einem tobt.

Warum mache ich jetzt eine Ausbildung zur Yogalehrerin?

Weil ich es will. Weil ich es kann. Weil mir das niemand verbietet Musikerin und Yogalehrerin zu sein und um Katharina Giegling zu zitieren: „Es kann nicht genug Musiker*innen geben, die diese Ausbildung machen!“

Zuerst ein mal mache ich diese Ausbildung nur für mich. Ich mache sie, um so richtig tief in die Philosophie und die verschiedenen Stile einzusteigen. Ich mache sie, um Themen an die Oberfläche zu holen, von denen ich noch gar nicht weiß, dass ich sie habe, denn alle (ungefühlten) Emotionen und Energien sitzen in unserem Körper und in unserem Energiesystem. Wenn sie fließen dürfen und nicht mehr festgehalten werden, wird es leichter und es wird entspannter. Ich möchte leichter sein. Ich möchte mich von Emotionen und Erfahrungen dankend verabschieden und aus ihnen lernen. Ich möchte noch gesünder leben und noch achtsamer mit mir und meinen Mitmenschen und allen Lebewesen sein.

Natürlich habe ich auch vor, dieses Wissen danach weiterzugeben und es in mein Business mit einzubauen. Ich unterrichte für mein Leben gerne. Ich inspiriere und motiviere Menschen für mein Leben gerne und wie wundervoll wird es sein, auch Yoga zu unterrichten. Ob im 1:1, in Gruppen oder Seminaren, auf Retreats, in Musikhochschulen, in Schulen, in Orchestern und vielleicht auch mal in meinem eigenen Yogastudio.

Was für Benefits habe ich von der Yogapraxis?

Grundsätzlich kann das ganz unterschiedlich sein. Aber wenn ich für mich sprechen darf, hier ein paar meiner größten Benefits aus meiner täglichen Yogapraxis:

  • mentale Stabilität
  • Emotionen fließen lassen können
  • Beweglichkeit und einen starken Körper
  • gesunde Verdauung
  • Resilienz
  • Mehr Ruhe, Gelassenheit und Leichtigkeit
  • Aktivierung am Morgen – Entspannung am Abend
  • Stärkeres Mindset
  • Selbstliebe, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit
  • Akzeptanz und Toleranz von anderen
  • Einen Raum für meine sehr scharfen Sinne
  • Akzeptanz meiner Grenzen
  • Geduld (besonders mit mir selbst)
  • Verbindung zu mir selbst, zu meinem Körper und meinen Bedürfnissen
  • Nicht tun zu Müssen. Müssen gibts bei mir nicht mehr.

In meiner neuen Podcastfolge führe ich das alles noch etwas näher aus, wenn du dir die gerne anhören möchtest.

Mehr davon werdet ihr in den nächsten Monaten auf jeden Fall lesen! Falls ihr mal Yoga machen wollt um zu schnuppern, kann ich euch den Kanal von Mady Morrison sehr empfehlen! Habt eine wundervolle Woche ❤

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