Warum eigentlich nicht?

Nach langer Pause mal wieder ein Blogartikel! Ihr Lieben, ich habe mich hier sehr lange nicht mehr mit einem Artikel gemeldet, das hat ganz verschiedene Gründe. Der Hauptgrund war aber tatsächlich die Veröffentlichung meines ersten Buchs! 🙂

Tatsache, ich habe ein Buch geschrieben, mein Erstes um genau zu sein und bin unfassbar stolz, glücklich, dankbar und kann es machmal immer noch nicht ganz fassen, wenn ich das Buch in die Hand nehme. Heute soll es nicht nur darum gehen, aber ein bisschen Hintergrundinformationen möchte ich euch nicht vorenthalten.

Im Januar 2020 hatte ich eine Vision von einem Workbook für Studierende, die am Anfang ihres Studiums stehen, dezent bis heillos mit der Situation überfordert sind und sich nicht unbedingt trauen, bestimmte Fragen an erfahrene Studierende zu stellen. In meiner Vision hatte ich bereits klar, es soll um Fragen gehen. Fragen, die man sich zu Beginn nun mal stellt. Aber es soll kein Buch werden, indem ich erzähle wie die Welt funktioniert, sondern es soll ein Buch werden, mit dem man arbeiten kann – eben ein Workbook!

Nach langen Brainstorming-Sessions und unzähligen Nächten, die von Selbstzweifeln heimgesucht wurden, kam ich erst mal an den Punkt: darf ich überhaupt ein Buch schreiben? Kann ich eine Autorin sein, nur weil ich Blogartikel schreibe? Bin ich gut genug dafür? Weiß ich überhaupt, wie man sowas macht? Kurzum: ich hatte erst mal eine persönliche Krise losgetreten, in der ich mir klar machen musste, dass ich alles sein darf, was ich will. Ich veröffentlichte dazu auch einen Post auf Social Media:

Ich darf alles sein, was ich mir erlaube zu sein. Diese Erkenntnis traf mich wie der Blitz und ehrlich gesagt scheiße ich heute auf alle Konventionen und Erwartungen, die an mich gestellt werden oder die ich an mich selbst gestellt habe. Ich mache alles worauf ich Lust habe, was ich kreativ umsetzen kann und wenn ich noch zehn (oder mehr) Bücher in meinem Leben schreiben will, dann kann ich das einfach machen. Es verbietet mir niemand das zu tun, außer ich mir selbst!

Nach dieser kleinen aber feinen Krise war ich an dem Punkt öffentlich anzukündigen: Ich habe ein Buch geschrieben und ich werde es am 10.03.21 veröffentlichen. Ursprünglich wollte ich das einfach nur als E-Book verkaufen und ganz ursprünglich wollte ich damit eine Einnahmequelle schaffen, um diesen Blog hier und meinen Podcast sich selbst finanzieren zu lassen. Doch dann geschah etwas ganz faszinierendes: mein kreativer Zugang war gelegt und offen. Warum eigentlich kein Hörbuch daraus machen? Ich habe das Know-How, die Stimme und das Equipment. Warum eigentlich das Buch nicht drucken? Ach, du weißt nicht wie das geht? Egal, Google weiß das! Und siehe da, ich veröffentlichte nicht nur ein E-Book, sondern auch ein Hörbuch und ein Ringbuch (in gedruckter Form). Einfach, weil ich es kann und weil mir meine Selbstzweifel ab jetzt gehörig am Arsch vorbei gehen!

Den Titel habt ihr oben schon gesehen: Starterkit für Musikstudierende!

Es besteht aus zehn Kapiteln, die als Fragen gestellt sind und neben Text und Tools von mir, gibt es in jedem Kapitel Fragen, die ihr euch selbst stellt und Platz zum Schreiben. Seien wir ehrlich, wenn ich den Platz nicht eingeräumt hätte, würde man es doch nicht so genau beantworten …

Wenn ihr Interesse an dem Buch habt, findet ihr alle Links auf meiner Projekte und Leistungen Seite und das Ringbuch könnt ihr bei mir per Mail erwerben.

Neben diesem Buch schreibe ich tatsächlich gerade an meinem Zweiten, das hat erst mal nichts mit meinem Blog zu tun, darüber schreibe ich in einem anderen Artikel genauer. Ich möchte nur soviel noch zum Starterkit sagen: es ist nur das erste Workbook einer Trilogie. Ich mag Trilogien. Es wird noch ein Buch für Musikschüler*innen geben, die vor einer Aufnahmeprüfung stehen und ein Buch für Studierende, die am Ende ihres Studiums kurz vor der Abschlussprüfung stehen. Beide werden im selben Stil und selben Layout erscheinen. Wann? Gebe ich euch dann rechtzeitig Bescheid!

Der andere größere Grund für meine Stille hier auf dem Blog, war der übliche Wahnsinn der aktuellen Zeit, über den ich hier jetzt nicht ausführlich schreiben möchte. Es wird jetzt aber auch wieder mehr Artikel geben, vor allem parallel zu Podcastfolgen, die regelmäßig Montags um acht Uhr morgens online gehen.

Einige spannende Themen habe ich in Planung und recherchiere noch dafür, seid gespannt. Eine wundervolle Woche wünsche ich euch, trotz der aktuellen Umstände!

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