Letztes Jahr durfte ich die wundervolle Irene Kurka kennen lernen und es hat sich neben einer Podcast Kooperation auch eine sehr schöne Freundschaft entwickelt. Darüber hinaus habe ich über sie eine Methode in meine Toolbox aufgenommen, die ich mehr als nur empfehlen kann. Ich habe im August 2025 meinen ersten Workshop bei ihr gemacht und praktiziere neben meiner Yoga- und Schüttelroutine nun seit dem täglich den Bestmove!

Eine Körperarbeit, die mich auf’s nächste Level gebracht hat und mir Möglichkeiten in meiner persönlichen Weiterentwicklung ermöglicht, wovon ich davor noch nicht zu träumen gewagt hätte. Daher habe ich Irene gefragt, ob sie einen Gastartikel hier auf meinem Blog dazu veröffentlichen möchte. Es ist mein erster Gastartikel und wird bestimmt nicht der Letzte sein. Unser erstes gemeinsames Gespräch in der Reihe Bühne meets Business kommt im Februar online, bis dahin könnt ihr sie aber in meinem Interview mit ihr kennen lernen und natürlich unbedingt in ihren Podcast reinhören.

Foto: Tanja de Maan

Nun Bühne frei für die bezaubernde Irene und ihren Artikel.

Bestmove – nutze deine Körperweisheit!

Letztes Jahr hat der Chorverband Düsseldorf mich mehrfach eingeladen ausgebuchte Kurse zum Thema Körperweisheit und Gesangstechnik zu unterrichten. Die Vorsitzende Christel Paschke-Sander kannte und schätze mich als Sopranistin auf der Bühne und bat mich meine Qualitäten weiterzugeben. Als sie hörte, dass ich den Körper sehr bewusst mitnehme bei der Gesangs Technik und zusätzlich mit Bestmove, einer intelligente Körperarbeit, unterstütze, bat sie mich beides in einem Workshop zu kombinieren. 

Zu diesen Workshops kommen erfahrene Chorsänger:innen und auch Chorleiter:innen, die offen für neue Impulse sind. Alle haben sich auf den Kurs eingelassen, vor allem auf Bestmove, was hierzulande noch fast unbekannt ist (ich selbst musste lange recherchieren, um mich ausbilden zu können). Dazu Jayne, eine Teilnehmerin des Kurses:

„Ich dachte immer, dass mein Gesang einfach etwas ist, das ich habe. Nach diesem Workshop habe ich erkannt, dass wir mehr als nur eine Stimme haben – im wahrsten Sinne des Wortes. Wie wir unsere Gesangsstimme einsetzen, hängt eng mit unserem inneren Wohlbefinden zusammen. Wir können unsere Stimme durch Zuneigung und Bestmove (Körperarbeit) beeinflussen. Das klingt vielleicht für manche logisch, und ich hatte mir darüber nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Wie kann man Leichtigkeit in seiner Stimme finden, wenn man nicht im Reinen mit sich selbst ist? Dieser Workshop hat mir gezeigt, dass mein Körper und meine Stimme eng miteinander verbunden sind und dass sie mit mir sprechen, wenn ich bereit bin zu hören. Durch Musik, Bewegung, gezielte Übungen und viel Spaß haben wir unserer Stimme neuen Raum und mehr Freiheit gegeben. Ein sehr inspirierender Workshop. Eigentlich ein Workshop für alle!“

Wer sich mit Mindset und den Trends in der Coaching-Szene beschäftigt, hört schon seit einiger Zeit das Wort „Embodyment“:  du musst es verkörpern. Etwas nur zu denken oder strategisch zu sein, reicht nicht immer, um seine Ziele zu erreichen, man muss es wirklich mit dem ganzen Körper fühlen und wollen. Genau hier setzt Bestmove an, es wird (sich) bewegt. Doch was ist das eigentlich? Manches sieht aus wie Tanzen und hat dennoch nichts mit Tanzen zu tun, sondern mit dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Emotion. Manche Übungen stellen Situationen dar, die man durchlebt und hinterher reflektiert, um so seinen Mustern auf die Schliche zu kommen.

Der Körper ist so weise und lügt nicht

Sinnbildlich gesprochen steht der Elefant für den Körper sowie das Unterbewusstsein und die Fliege, die auf dem Elefanten sitzt, für den Verstand, beziehungsweise alles Vergeistigte. Wenn die Fliege nach rechts gehen möchte und der Elefant nach links, wird immer der Elefant gewinnen. Wenn also der Körper und das Unterbewusstsein eine andere Richtung einschlagen wollen als der Verstand, bzw. der Geist, ist es gleichgültig wieviel Mindset und Strategie einsetze, der Körper geht in die andere Richtung. Bei Bestmove lernen Fliege (Verstand)  und Elefant (Körper) miteinander zu kommunizieren und ein Team zu werden. So laufen beide in die gleiche Richtung und das macht klar und schnell. Saskia Worf ergänzt:

„Bei Bestmove verkörpere ich, was in meinem Unterbewusstsein aktiv ist und kann mir dabei zuschauen und so meine Muster sehen. Vor allem, der Körper lügt nicht, doch wir haben verlernt auf ihn zu hören.“

Jede neue Bewegung bei Bestmove kann mir einen neuen Handlungsspielraum in meinem Leben eröffnen. Unangenehme Situationen hauen einen nicht mehr um, sondern die Klarheit und die Möglichkeiten zeigen sich schneller. Man reagiert viel gelassener.

Zudem werden verschiedene Ebene beleuchtet: die Verstandesebene, die Herzebene (Emotionen), die Körperebene (Vertrauen) und die Ich- und Du-Ebene. Es wird mit gezielt ausgewählter Musik „gemovt“, die das Außen, das Leben spiegelt und häufig bewusst anstößt, auslöst, verstärkt und triggert. Mirjam berichtet: 

 „Durch meinen Beruf bin ich vertraut mit Körperarbeit und Bewegungsübungen, habe Erfahrungen gemacht mit der Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Emotion. Neu am Bestmove ist für mich die (Bewegungs)-Freiheit, mit der ich mich meinen ganz persönlichen Themen annähern und stellen kann. Ich lerne, Bewegungsmuster zu durchbrechen, was sich direkt auf das Lösen von Mustern auf allen anderen Ebenen auswirkt. Bei Bestmove arbeite ich nicht direkt an künstlerischen Inhalten, sondern gehe zunächst meinen ureigenen Themen auf den Grund. Seither bin ich sowohl im Alltag als auch im Berufsleben noch bewusster im Umgang mit meiner Haltung, meinen Reflexen und Gewohnheiten. Es ist, als würde ich in allen Bereichen meines Lebens noch (selbst)-bewusster Haltung zeigen und Klarheit gewinnen. Auch spüre ich noch schneller, wo mein Körper Ablehnung oder Anziehung signalisiert – Dies stärkt meine Intuition und dadurch bin ich in der Lage, schnellere und klarere Entscheidungen zu treffen, beruflich wie auch privat. Ich kann diese Methode jedem nur empfehlen. Sie fördert Klarheit, Kreativität und (Selbst)- Bewusstsein und hat zudem noch positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Nachdem mein Knieproblem sich zunächst verstärkt gezeigt hatte, ist es nun auf dem Weg der Besserung.“

Klarheit und neue Möglichkeiten

Es gibt eine eindrückliche Ziele Übung, die einem vor Augen führt, welche Art von Zielen ich mir setze, wie und ob ich sie erreiche und wie ich mich beim Erreichen und Ankommen fühle. Beim Reflektieren kann ich dann wählen, ob mein bisheriges Muster dienlich ist beziehungsweise welche Alternativen es gibt.

Letzten Herbst habe ich auf Anfrage von Dr. Barbara Volkwein und Saskia Worf vom Career Center der Robert-Schumann Hochschule Bestmove für Musikstudierende unterrichtet. Saskia Worf sagt nach dem Workshop:

 „Für mich als Musikerin und Yogalehrerin ist Bestmove eine Methode, die alles, was ich bisher kennen gelernt habe noch mal auf ein neues Level gehoben hat. Ich habe seit meinem ersten Kurs bei Irene extrem krasse Entwicklungsschritte gemacht und mein Körpergefühl und Anbindung an meine Intuition haben sich noch mal sehr gesteigert. Es ist für mich eine Methode, die ich sowohl im beruflichen Kontext nutze für mich um meine Visionen und Ziele zu verkörpern, als auch meine persönlichen Themen zu bearbeiten. Es sollte zum Standard gehören, dass Musiker*innen im Studium, die eigentlich Hochleistungssportler*innen auf ihrem Instrument und mit ihrer Stimme sind, sich mit ihrem Körper verbinden, wissen was sie brauchen und wie sie gesund und nachhaltig durch ihr Berufsleben gehen können.

Mein persönliches Fazit: Seit ich move, ist mir noch klarer geworden, was ich wirklich will und die Ziele kommen leichter und schneller zu mir. Ich bekomme das Feedback noch authentischer zu sein und auf der Bühne hat sich meine Präsenz als Sopranistin intensiviert. Durch das Bewegen bin ich gesünder und fitter geworden, es fällt mir leichter meine großen Koffer auf Reisen zu tragen und meine Blutwerte haben sich verbessert. Und ich freue mich sehr, wenn mehr Menschen Mithilfe von Bestmove Ihre Wahrhaftigkeit leben.

Ich unterrichte Bestmove für den Chorverband Düsseldorf in Yoga Auszeit, für Musikhochschulen und auch im Einzel-Mentoring.

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