Pausentage

Pausentage sind ein Thema, mit dem ich mich selbst noch nicht so lange befasse. Ich kann dir aber nur empfehlen welche zu machen und die auch einzuplanen! Diese Zeilen schreibe ich an einem meiner ‚Pausentage‘.

Angefangen hat das Ganze, als ein sehr lieber Studienkollege vor zwei Jahren (als ich mein zweites Hauptfach dazugekommen habe) zu mir meinte: „Saskia du musst wirklich einen Tag in der Woche freihalten, an dem du gar nichts tust! Nicht üben, nicht lernen, nicht denken. Einfach mal auf Pause drücken!“.

Das fand ich tatsächlich sehr verlockend und habe es eine ganze Zeit lang gemacht. Ich habe auch gemerkt wie gut mir dieser Tag immer getan hat. Dann habe ich es leider für eine längere Zeit nicht mehr gemacht und das flog mir dann so richtig um die Ohren!

Das unser Körper Pausen braucht, kleine wie große ist eigentlich klar. Wir haben ja in der Gesellschaft auch kein Wissensproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Und der Verstand lernt meistens nur wenn er etwas wirklich will oder durch Schmerz. Da wir aber zeitgleich in einer Gesellschaft leben in der uns von Kind auf klar gemacht wird, dass unser Wert als Mensch von unserer Leistung abzuhängen scheint (was absoluter Quatsch ist!), haben wir oft in einer Pause das Gefühl: „Ich bin so faul, wie kann ich jetzt nur einfach hier rumliegen, ohne etwas produktives zu machen. Zeit ist Geld…!“.

Wenn du das Problem nicht hast und einfach so Pausen machen kannst, ohne Gewissensbisse zu bekommen: Herzlichen Glückwunsch, da bist du eher ein seltenes Exemplar. Ich kenne so viele Kollegen und Freunde denen es so geht wie mir. Ich bekomme heute noch an Pausentagen dieses Gefühl und denke schlecht von mir, obwohl ich mir die Woche davor den Arsch aufgerissen habe! Das ist doch völlig krank, sich selbst so zu quälen. Aber wie kann man das ändern?

Ich persönlich mache da sehr gerne eine kleine „Wochenbilanz“. Das kann auf einem Notizblock sein oder in einem Notizbuch. Ich schreibe mir alle Tätigkeiten auf, die Stunden die ich gearbeitet und geübt habe, die Fahrtwege, die vielen To-Do’s die ich abgearbeitet habe und die Projekte an denen ich über längeren Zeitraum arbeite. Mein Verstand realisiert so wesentlich besser, was er diese Woche alles geleistet hat und das der Sonntag auf der Couch vollkommen legitim ist.

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, wie ich, die nicht akzeptieren können, dass sie krank sind und flach liegen. Wenn du krank wirst, hast du durch Stress dein Immunsystem so lahmgelegt, dass jeder Virus und Bazillus leichtes Spiel hat. Auf die Warnzeichen für sowas hören wir schon gar nicht mehr, weil man ja „hart arbeiten muss“ oder „das jetzt noch irgendwie durchziehen, auch mit Erkältungsanzeichen“ oder ein Glaubenssatz der auch ganz beliebt ist:“Müdigkeit ist was für Weicheier“.

Es ist so spannend was wir uns selbst den ganzen Tag einreden, warum wir etwas tun müssen, obwohl es uns vielleicht nicht so gut geht. Auf unseren Körper und unseren Geist zu hören und unsere Wahrnehmung dahingehend zu schulen ist also unausweichlich. Ich finde es selbst immer noch sehr schwer und möchte hier absolut nicht mit erhobenem Zeigefinger den Guru spielen, sondern dazu anregen, darüber mal nachzudenken, was wir uns mit dieser Dauerbefeuerung eigentlich antun.

Wenn wir Anzeichen wie Lustlosigkeit oder Antriebslosigkeit, sowie jede Art von Schmerzen im Körper, ignorieren führt das unter Umständen zu schwereren Erkrankungen als ein ‚einfacher‘ grippaler Infekt.

Einen Gang runter zu schalten kann absolut nicht schaden, wenn du merkst es geht nicht mehr. Hör auf dein Bauchgefühl und ignoriere die Zeichen deines Körpers nicht. Er zahlt es uns dann gerne doppelt heim, wenn wir ihm nicht zuhören!

Daher wünsche ich dir jetzt einen wundervollen Sonntag. Entspann dich mal richtig und wenn es dir gefallen hat, mach das ruhig mal öfter…

Planungsroutinen

Planung ohne Ausführung ist meistens nutzlos – Ausführung ohne Planung ist meistens fatal.

Willy Meurer (1934-2018) deutsch-kanadischer Publizist

Wie plane ich meine Woche? – Wie plane ich meinen Tag? Muss ich überhaupt planen?

Da kommt er wieder, mein Lieblingssatz: „Ich muss einen Scheiß!“. Aber hilfreich sind Planungsroutinen auf jeden Fall!

Den Kalender den ihr oben auf dem Bild sehen könnt ist mein neuer Schatz für 2020. Ja, es ist erst September und ja ich habe tatsächlich schon Termine für 2020 bzw. auch für 2021…kommt als Musiker schon mal vor.

Mein Kalender ist sozusagen mein ausgelagertes Gehirn. Alle Termine und Aufgaben stehen in diesem wunderschönen Buch drin und ich liebe es ihn zu benutzen und damit zu planen. Wenn dich das jetzt eher so dezent beeindruckt oder sich in dir der Gedanke regt: „Wie kann man das denn gerne machen? Ich hasse es zu planen!“, dann entspann dich. Niemand muss das so machen wie ich oder es so lieben wie ich. Aber es wäre doch schon geil, wenn du deine Termine immer parat hättest, die passenden Aufgaben dazu direkt verfügbar, den Überblick über deinen Monat, deine Woche oder den Tag behalten kannst.

Das bedeutet nicht, dass alles nach Plan läuft! Es geht beim Planen nicht darum, es unter allen Umständen so und nicht anders zu machen. Es geht darum für sich einen roten Faden durch den Tag oder die Woche zu ziehen, zu wissen worauf man hinarbeitet. Wenn etwas spontan dazwischen kommt ist das auch kein Problem. Du kannst Aufgaben auch verschieben, wenn du den Durchblick hast wann sie fällig sind.

Es könnte auch sein, dass du bisher zu den Personen gehört hast, die eher alles auf den letzten Drücker machen. Die Hausarbeit oder das Referat 24 Stunden vor Abgabe angefangen hast (das ist bei manchen noch optimistisch formuliert), das Stück für das Konzert so zwei Tage vorher mal angeschaut hast, die Mail mit einer wichtigen Antwort im allerletzten Moment noch abgeschickt hast oder den Raum zum Proben für die Kammermusik eine Stunde vor Probe reserviert hast.

Und all das ist vollkommen ok, wenn du damit leben kannst und dir jedes Mal den Adrenalin- und Cortisolkick geben willst. Aber ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass der Satz: „Ich kann unter Druck einfach besser arbeiten!“ oder „Ich bin halt so, ein Chaot und verpeilt!“ oder „Ich schau einfach lieber YouTube und Netflix, als mich mit dem Kram früher auseinanderzusetzen als notwendig!“, tolle Glaubenssätze sind, die wir unserem Unterbewusstsein solange erzählen, bis es uns das abkauft.

Denn dahinter steckt meistens eine Angst vor der Aufgabe, die wir zu erledigen haben. Angst vor schlechter Bewertung, Angst vor Zurückweisung, Angst vor zu wenig Anerkennung, Angst den eigenen Erwartungen nicht zu genügen, Angst vor den Erwartungen anderer (die in den meisten Fällen von uns völlig überschätzt wird).

Wie wäre es denn, wenn du am Tag vor dem Halten eines Referats ganz gechillt noch 3 Folgen deiner Lieblingsserie auf Netflix schauen kannst, weil dein Referat fertig vorbereitet, inkl. Handouts und Medien, schon in deinem Rucksack für morgen auf dich wartet? Stell dir das kurz mal vor. Wie würdest du denn abends ins Bett gehen? Und wie würdest du, was viel wichtiger ist, am nächsten morgen dein Referat halten? Gestresst oder entspannt? Mit zu viel Kaffee intus und Augenringen bis auf den Fußboden oder voller Energie und einem guten Mindset?

Ich glaube du kannst es dir vorstellen, wie du das Referat halten würdest. Wie wahrscheinlich auch eine bessere Bewertung herausspringt. Nutze für solche Dinge deine Vorstellungskraft. Wenn es sich gut angefühlt hat, sich das vorzustellen, wird dein Verstand beim nächsten mal eher dazu tendieren früher anzufangen!

Jetzt wo wir das geklärt hätten, ob es sinnvoll ist sich einen Plan für die Woche oder den Tag zu machen, kommen wir zu dem Wie.

Es ist völlig egal mit welchem Medium du aktuell arbeitest. Ob analog oder digital, es funktioniert bei beidem sehr gut. Planung beginnt im Kopf! Also gib dir ein paar ruhige Minuten, mach dir ein Kaffee oder was auch immer du bevorzugst, und setz dich mit deinem Kalender an einen Ort wo du ungestört bist. Mach dein Smartphone auch mal auf Flugmodus und schalte deine Mails stumm.

Ich mache das ein mal die Woche. Es ist egal an welchem Tag, du kannst einfach heute damit anfangen! Idealerweise machst du es Sonntag oder Montag, wenn du vom Ablauf der Woche abhängig bist. Zuerst ein mal trage ich mir meine Termine ein. Wenn du einen digitalen Kalender verwendest, wirst du den Vorteil haben, dass wiederkehrende Termine schon geblockt sind. Termine die nur diese Woche stattfinden kannst du eintragen und evtl. noch mal checken, ob die aktuelle Uhrzeit stimmt. Manchmal ändert sich die Uhrzeit auch durch eine WhatsApp oder Mail und man hat vergessen es umzutragen.

Danach kommen die Aufgaben für die Woche. Wenn du eine App dafür benutzt, schreib dir da rein welche Aufgaben die Woche anstehen. Sei da bitte ehrlich zu dir, überplan dich nicht. Niemand brauch eine ‚Nie-endende-To-Do-Liste‘, wo immer irgendwas geschoben wird. Nimm dir da lieber etwas weniger vor. Wenn du dann noch Zeit hast, kannst du ja noch etwas mehr machen. Beim Thema Aufgaben (da kommt natürlich noch ein gesonderter Artikel) ist wichtig zu beachten, auch Aufgaben einzutragen die aus verschiedenen sozialen Netzwerken auf dich einprasseln. Aufgaben können sich auch in Facebook-Nachrichten verstecken, in WhatsApp Gruppen, WhatsApp Nachrichten, Emails oder in Telefonaten (im Idealfall hast du da mitgeschrieben!).

Wenn Termine und Aufgaben für die Woche grob klar sind, du musst hier noch nichts auf die Tage verteilen, ist erst mal das wichtigste getan. Dieses Prozedere dauert bei mir ca. 15-20 Minuten, in Wochen wo viel Freiraum ist auch weniger. Es gibt auch Wochen wo ich es nicht schaffe vorher zu planen, dann schaue ich wenigsten einmal am Tag für 2-3 Minuten rein, um mir klar zu machen was ansteht.

Für die Tagesplanung habe ich nur einen Tipp: Schau am Abend vorher, was du am nächsten Tag zu tun hast und was du von deinen Aufgaben erledigen willst. Man schläft besser ein, wenn man sich klar gemacht hat was einen am nächsten Tag erwartet. Der Zeitaufwand hierfür ist wirklich gering und liegt bei unter 5 Minuten, das ist weiß Gott kürzer als jedes YouTube Video!

Wer jetzt immer noch behauptet, er hätte keine Zeit zum Planen, dem gebe ich folgenden Satz zu bedenken:

Mit den Planungen ist es wie mit der Saat, ist der Boden nicht bereitet, kann nichts aufgehen.

Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

Es kommt immer auf deine innere Einstellung zu dem Thema Planung an und Routinen erleichtern uns enorm den Alltag. Schaffe dir eine Planungsroutine die für dich funktioniert und genieße die Entspannung wenn alles erledigt ist!

Ich wünsche dir nun viel Spaß, probier es mal aus 😉

Brain Dump

Kennst du das: dein Gehirn platzt aus allen Nähten, dir fliegen ständig Gedanken zu völlig unpassenden Zeitpunkten durch den Kopf, mit zum Teil sehr fragwürdigem Inhalt? – Dann willkommen im Club!

Ich habe regelmäßig das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, bei all den Aufgaben und Ideen die durch meinen Kopf flattern. Ich stell mir das immer vor wie bei ‚Harry Potter und der Stein der Weisen‘, wenn Harry in den Raum mit den fliegenden Schlüsseln kommt. Ungefähr so fühlt sich machmal der Innenraum meines Gehirns an und man sucht diesen einen Gedanken, der Schlüssel mit dem gebrochenen Flügel.

Wenn dir das auch so geht, habe ich einen Tipp für dich. Ich persönlich habe diese Methode beim YouTube Kanal von Ellathebee kennengelernt. Ich verlinke euch unten die Seite. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen, sie war vor Jahren meine größte Hilfe im Bereich „Zeitmanagement“.

Die Methode nennt sich ‚Brain Dump‘, die genaue Übersetzung erspare ich euch hier.

Die Ausführung dieser Methode hat allerdings mein Leben verändert!

Du nimmst dir ein weißes Blatt Papier, oder eine Seite in deinem Notizbuch oder öffnest ein Word Dokument. Ganz egal, wie es dir am besten passt. Ich mache es immer auf dem ‚Medium‘ was ich gerade zur Hand habe.

Dann schreibst du alles, wirklich alles, was dir in den Sinn kommt auf dieses Blatt. Aufgaben die du noch erledigen willst, Lebensmittel oder Haushaltsdinge die du noch einkaufen musst, Ideen die dir durch den Kopf gehen, Emails die du noch beantworten musst, Menschen bei denen du dich schon seit Tagen melden wolltest, ganz egal was dir kommt: Du schreibst alles auf diesen Zettel. Völlig ungefiltert.

Es geht nicht darum währenddessen darüber nachzudenken, wann und wie du das machen willst. Sondern es geht erst mal darum alles aus deinem Gehirn raus zu bekommen. Denn eines muss dir klar sein, auch wenn einige das Gegenteil glauben:

Unser Gehirn ist keine externe Festplatte, es ist absolut nicht in der Lage sich solche ‚Kleinigkeiten‘ langfristig zu merken.

Das ist übrigens der Grund, warum dir in seltsamen Augenblicken plötzlich Gedanken durch den Kopf schießen, die du nach 5 Sekunden auch schon wieder vergessen hast. Du kennst mit Sicherheit auch das Phänomen: wenn du aus einem Raum in einen anderen gehst, fällt dir drüben nicht mehr ein was du eigentlich machen wolltest. Sobald du zurück gehst, kommt der Gedanke plötzlich wieder in dem Moment wo du durch die Tür gehst.

Wenn du auf deinem Zettel alles stehen hast, du wirst merken wenn alles draußen ist es gibt ein unglaublich erleichterndes Gefühl im Kopf, dann kommt das Sortieren und Priorisieren.

Du kannst es mit Farben machen oder mit Ziffern, suche dir ein Prioritäten-System was für dich Sinn ergibt. Bei mir sind es Farben.

Alle To-Do’s die wichtig und dringend sind, bekommen eine 1 oder die Farbe rot.

Alle To-Do’s die dringend aber nicht wichtig sind, bekommen eine 2 oder die Farbe blau.

Alle To-Do’s die wichtig aber nicht dringend sind, bekommen eine 3 oder die Farbe grün.

Alle To-Do’s die weder wichtig noch dringend sind, bekommen eine 4 oder die Farbe gelb.

Dir wird vielleicht auffallen, dass da ziemlich viele To-Do’s auf dem Zettel landen die in Kategorie 4 gehören. Dinge die weder wichtig noch dringend sind, aber leider trotzdem ständig durch unsere Nervenzellen schießen. Das Gute an dieser Methode ist, du kannst alles rauslassen und du siehst was wirklich wichtig ist. Die To-Do’s die Priorität haben können jetzt in deinen Kalender, bzw. auf eine To-Do-Liste für die nächsten Tage. Und die Sachen aus Kategorie 4?

Ich mache auch immer eine Liste mit ‚demnächst‘ und pinne sie mir an die Wand oder lege sie in den Kalender rein. Wenn ich noch Zeit habe, mache ich was davon. Oder vielleicht wird auch irgendwann etwas davon ‚wichtiger‘ oder ‚dringender‘.

Wenn nicht, dann kann es getrost in den Müll!

Den Zettel schmeiße ich übrigens immer weg, wenn alles übertragen ist. Auch bei diesem Zettel geht es nicht darum, dass es schön aussieht! In Social Media sieht man immer wieder top durchgeplante Leute, die ihre Kalender oder Listen schön verziert posten. Da sag ich mir dann immer: wer die Zeit dafür hat, geil!

Ich hab sie nicht. Bei mir sieht das meiste was ich plane absolut nicht hübsch aus, das ist auch nicht mein Anspruch. Es muss funktionieren und dir weiterhelfen. Wenn es das nicht tut brauchst du es nicht, auch wenn es fancy aussieht!

Ich wünsche dir nun viel Spaß beim ‚braindumpen‘ (ja es ist kein Verb, aber ich verwende es trotzdem!). Ich empfehle es grundsätzlich abends zu machen, gerade dann wenn du Probleme hast einzuschlafen, weil so viele Schlüssel in deinem Kopf herumschwirren. Jetzt hab ich wieder Lust auf ‚Harry Potter und der Stein der Weisen’…die Jahreszeit dafür ist ja schon mal da! Euch einen wundervollen Tag.

Eure Saskia

Ellathebee Youtube Kanal: https://www.youtube.com/user/ellathebeex

Semester planen

Macht euch einen Kaffee oder Tee und öffnet schon mal das Vorlesungsverzeichnis eurer Hochschule…

Das Semester zu planen, im Idealfall bevor(!) es beginnt, ist ein sehr hilfreiches Tool. Klingt jetzt vielleicht für einige von euch absurd, weil ihr das eben schon immer gemacht habt. Aber ich habe es schon oft mitbekommen, dass außer sich für Seminare anzumelden und seine Hauptfach Unterrichtszeit zu klären nichts gemacht wird. Und Leute das bedeutet nicht „Semester planen“, sondern „Anmeldung für Seminare“. Das ist ein Punkt auf meiner Checkliste (die natürlich unten aufgeführt wird).

Vielleicht wart ihr sogar schon soweit, dass ihr euch einen „Wochenstundenplan“ geschrieben habt, um zu checken was wann sinnvoll ist. Und wenn ihr richtig fortgeschritten seid, habt ihr das sogar mit eurem Studienverlaufsplan abgeglichen.

Aber es gibt einen Fehler der (fast) immer gemacht wird. Man rechnet ganz fleissig seine Semesterwochenstunden aus und kommt dann so im Allgemeinen auf 10-20 SWS, je nach Studiengang und Fachsemester. Und jetzt kommt die Planung ins Spiel:

Habt ihr eingeplant, dass es für einige dieser Seminare oder Vorlesungen Vor- und Nachbereitung gibt? Habt ihr eingeplant, dass es evtl. täglich für euch Fahrtzeit zur Hochschule gibt? Habt ihr eingeplant, dass zusätzlich zu eurem festen Wochenplan noch Proben für Orchester oder Kammermusik dazu kommen, bzw. Konzerte deren Vorbereitung ebenfalls Zeit in Anspruch nimmt? Habt ihr eingeplant, (und jetzt kommt der Hammer) dass ihr täglich üben wollt und wie viel ungefähr?

Der ein oder andere lacht jetzt und sagt „Welcher Vollidiot vergisst denn im Musikstudium seine Übezeit in den Wochenplan zu schreiben?“

Verdammt viele Studierende tragen das nicht fest ein!!!

Ich kann natürlich erst mal nur von meinem Umfeld reden und möchte hier niemandem auf den Schlips treten! Aber ich mache den Blog auch nicht für die Leute bei denen alles läuft wie geschmiert.

Wenn man all diese Semesterwochenstunden zusätzlich zählt, dann werden aus 10-20 SWS ganz schnell 30-50 SWS. Denn ihr könnt davon ausgehen, dass ihr euer Wochenende mit einbeziehen müsst, wenn ihr nicht gänzlich verrückt werden wollt. Und jetzt kommt der absolute Kardinalsfehler:

Keiner plant Pausentage oder Pausenzeiten ein!

Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung berichten, ich hab das früher selbst nicht gemacht. Das führte zu wahnsinnig stressigen Semestern und erst mal einer fetten Erkältung sobald die Semesterferien eingesetzt haben.

So, ihr macht euch also jetzt klar, wie viel SWS ihr wirklich(!) in der Woche habt. Das geht z.B. mit einem großen weißen Blatt, auf dem ihr auf der einen Seite euren Wochenplan aufschreibt, wie früher in der Schule. Und auf der anderen Seite eine Liste anfertigt mit den Semesterwochenstunden, die diese Seminare/Unterrichte/Kammermusik dann jeweils in Anspruch nehmen. Eure Fahrtzeit, eure Übezeit, eure Freizeit und selbstverständlich wenn ihr arbeitet, neben dem Studium, eure Arbeitszeit kommt auf diese Liste.

Sehr wahrscheinlich werdet ihr euch am Anfang „überplanen“. Ihr werdet sehen, dass das so wie ihr euch das vorstellt nicht funktioniert, vor allem wenn ihr nicht nach eurem Studium erst mal in der Burn-Out-Klinik landen wollt (und ja ich kenne Fälle in denen das passiert ist!) Das ist aber kein Problem, wenn euch das vor(!) dem Semester auffällt und ihr noch umplanen könnt. Wenn es euch mitten im Semester auffällt, habt ihr auch immer die Möglichkeit etwas abzusagen oder ein Seminar zu schieben! Für eine Kammermusik einen Kollegen zu fragen, ob er für euch weiter macht.

Bitte glaubt nicht, ihr müsst das jetzt unter allen Umständen durchziehen, weil das ja nicht geht ‚einfach so abzusagen‘. Ihr müsst einen Scheiß! Das ist ein Satz, den ich mir zum Mantra gemacht habe als ich verstanden habe, dass das Musikstudium freiwillig ist. Niemand zwingt euch eure Energiereserven bis aufs letzte auszuquetschen, außer ihr selbst. Eure Kollegen und eure Dozenten haben dafür Verständnis, wenn ihr auf dem Zahnfleisch geht.

Und wenn sie kein Verständnis haben und euch sagen „Da musst du jetzt durch!“ – sagt ihr was? „Ich muss einen Scheiß!“. Das wird eher selten der Fall sein, denn die Gesundheit geht vor. Jeder kann ersetzt werden. Das solltet ihr nicht negativ auffassen, sondern euch klar machen, wenn es euch nicht gut geht, könnt ihr die Reißleine ziehen. Das befreit enorm von dem Druck den wir uns (meistens) selber machen.

Nach der kleinen „psychologischen“ Erkenntnis, nun zu meiner Checkliste. Ihr könnt die jedes Semester verwenden und auch für eure Bedürfnisse anpassen. Mir persönlich helfen Checklisten oder To-Do-Listen um mich durch etwas durchzuarbeiten, wenn das für euch nicht funktioniert ist das auch kein Problem. Ihr könnt diese Semesterplanung auch an eurem Laptop machen oder mit dem Tablet, dann nehmt einfach Word und speichert es ab.

Checkliste: ‚Semesterplanung‘

  • weißes Blatt Papier und Stift holen oder Word Datei auf einem Gerät eurer Wahl öffnen
  • eine Wochenübersicht machen, gerne Montag-Sonntag (ein freier Tag muss ja nicht unbedingt der Sonntag sein)
  • Neben oder unter der Wochenübersicht eine Tabelle anfertigen mit ‚Seminare‘ – ‚Unterricht und Übezeit‘ – ‚Fahrtzeit‘ – ‚Freizeit‘ – ‚Arbeitszeit‘ …
  • Alles eintragen, Pausenzeiten nicht vergessen!
  • Wenn alles passt und ihr glücklich mit dem Plan seid, dann erst für die Seminare anmelden bei denen es notwendig ist.
  • Wenn alles bestätigt ist und auch der Hauptfach Unterricht klar ist, dann schreibt es schön in euren Kalender oder in eure App

Zum Schluss ein Beispiel, wie sowas aussehen könnte. Das muss absolut nicht schön aussehen, beim Planen geht es nicht darum den Preis für die schönste Schrift oder das tollste Diagramm zu bekommen, sondern um zu brainstormen.

Hier im Beispiel wird mit Stunden und nicht mit Semesterwochenstunden gerechnet, macht es wie ihr wollt aber entscheidet euch für eine Version!

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim planen und wünsche euch ein erfolgreiches, aber auch entspanntes Semester!

Wieso?

Lust verkürzt den Weg.

– William Shakespeare

Wie definierst du Erfolg?

Warum hast du angefangen Musik zu studieren?

Welche Ziele verfolgst du, was bringt dich diesen näher und was nicht?

Woher nimmst du die Motivation?

Wieso verlässt du morgens das Bett?

Es gibt ein paar Fragen, die man sich zu Beginn oder während seinem Musikstudium stellen sollte. Die oben genannten gehören auf jeden Fall dazu. Falls du diese Fragen für dich beantworten kannst ohne groß nachzudenken: Herzlichen Glückwunsch! Jackpot! Falls nicht, geht es dir wie den meisten Studierenden und das ist auch vollkommen ok.

Die Antworten auf diese Fragen können sich mit der Zeit verändern. Wichtig ist nicht, dass du sie beantwortest und dich eisern daran hälst, sondern das du sie dir stellst. Immer wieder aufs neue, besonders dann wenn du ein Motivationsloch oder Tiefpunkt in deiner Studienzeit hast.

Ich kann dir sagen, wie sehr es mir jedes Mal hilft, wenn ich mir klar mache wo ich hin will und wofür ich aktuell so hart arbeite! Gerade beim Üben kann das sehr schnell passieren, dass es nicht so läuft wie wir uns das vorgestellt haben. Wir sind unzufrieden, wir denken wir sind nicht gut genug, wir sind ungeduldig, meistens alles auf einmal. Im Idealfall haben wir einen Hauptfachlehrer(!), der uns bestärkt und Mut macht über unsere Grenzen zu gehen und zu wachsen.

Ja und wenn nicht, dann hilft auf jeden Fall eine kurze Auszeit um sich selbst zu motivieren oder in den Arsch zu treten. Vielleicht übernimmt das auch ein/e Freund/in von euch, darüber zu sprechen hilft auf jeden Fall enorm!

Solltet ihr ganz am Anfang eures Studiums stehen, möchte ich euch natürlich keine Angst einjagen oder euch etwas madig machen, im Gegenteil! Mit diesen Fragen könnt ihr euch direkt zu Studienbeginn aufschreiben oder aufmalen, was euch motiviert, wieso ihr euch entschlossen habt Musik zu studieren, welches Ziel ihr habt…

Hängt es euch an einen Ort wo ihr es oft seht. Das wird immer wieder unterschätzt, aber alles was wir täglich sehen und uns immer wieder bewusst machen, wandert schneller ins Unterbewusstsein als ihr euch vorstellen könnt. Es macht das Leben und das Studium sehr viel einfacher und kurzweiliger, ganz im Sinne des oben genannten Zitats von Shakespeare.

Diese Fragen sind natürlich eng gekoppelt mit euren Entscheidungen über Prioritäten. Darüber wird es natürlich gesonderte Artikel geben, aber mit diesem wollte ich zum Nachdenken anregen. Manchmal ist es unangenehm sich diese Fragen zu stellen, weil man die Antwort eigentlich kennt und sich nicht eingestehen will, wie sie lautet. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, wenn es weh tut seid ihr am richtigen Punkt und könnt daran auch über euch selbst etwas erfahren.

Vertraut eurem Bauchgefühl, es ist will euch selten etwas böses!

Viel Spaß beim Antworten.

Warum Selbstmanagement und nicht Zeitmanagement?

Es plant niemand zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen!

— unbekannt

Warum heißt dieser Blog nicht „Zeitmanagement im Musikstudium“? Wäre doch naheliegender, bei all den Seminaren, Terminen, Übesessions usw. die man in seinen Terminkalender zu bestimmten Uhrzeiten einträgt.

Als ich angefangen habe mich mit der Thematik auseinanderzusetzen, hatte ich erst mal denselben Gedanken und mich natürlich viel mit Zeitmanagement Büchern, Zeitmanagement Videos und Zeitmanagement Blogs auseinandergesetzt. (Keine Angst, ich werde die ganzen Quellen aus denen ich mein Wissen und meine Erfahrung geschöpft habe hier vorstellen)

Ich kam damals genauso wie die meisten direkt (tatsächlich nur 1 Woche dazwischen) aus dem Abitur ins Musikstudium und war gänzlich überfordert eine Struktur in meinen Alltag zu bekommen. Andererseits habe ich irgendwann entdeckt, wie kostbar es ist, sich völlig frei nach seinen Wünschen und Prioritäten zu organisieren. Dann stand ich vor der Aufgabe: mit welchem Medium möchtest du arbeiten? Früher hatte ich wie viele so ein Schülerplaner. Den fand ich super, aber ich wollte im Jahre 2013 „fortschrittlich“ sein und meine tollen Elektronischen Geräte, die ich besaß, zum Planen benutzen.

Gesagt, Getan, Gescheitert…

Zwischen damals und Heute liegen 13 Semester, in denen ich mich anfangs gefühlt jedes Semester mit einem anderen Medium organisiert habe: Papier Kalender, Filofax, Laptop, Handy, Laptop und Handy zeitgleich, Pinnwand, Klebezettel an Tür (weil Pinnwand kaputt), Bullet Journal und Studium-Organaisations-Apps. Ich kann euch tatsächlich von jeder dieser Methoden im Bereich Musikstudium erzählen, welche Vor- und Nachteile es gibt. Denn eines ist ganz sicher:

Jedes Medium und jede Methode hat positive und negative Seiten, die Entscheidung welches man verwendet ist nicht in Stein gemeißelt und kommt absolut auf eure Bedürfnisse an. Scheut euch nicht davor, die Methode zu wechseln, wenn eure nicht mehr für euch funktioniert!

Ich habe mir viel Inspiration geholt bei Menschen, die über Studium und dessen Planung geschrieben oder gesprochen haben. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen einem Universitätsstudium und einem Musikhochschulstudium: neben Seminaren und Vorlesung, haben wir wöchentlich Hauptfachunterricht und verbringen den Großteil unserer Zeit mit Üben oder Proben. In meinen Augen ist es aus energetischer Sicht etwas völlig anderes, ob ich vor dem Schreibtisch sitze und eine Hausarbeit schreibe und Unterrichtsstoff lerne für Klausuren oder ob ich mit meinem Instrument alleine mehrere Stunden im Überaum bin. Ich kann 8 Stunden vor dem Schreibtisch sitzen, es lässt sich darüber diskutieren ob das Gesund ist. Aber ob 8 Stunden tägliches Üben so sinnvoll, effektiv und gesund sind, darüber müssen wir wohl eher nicht diskutieren!

Generell steht der Praxisanteil zum Theorie Anteil in einem ganz anderen Verhältnis, als bei einem Unistudiengang.

Und jetzt kommen wir zu dem Punkt als ich gemerkt habe, dass es sich eben nicht nur um Zeitmanagement handelt. Abgesehen von der Tatsache, dass sich Zeit nicht „managen“ lässt. Jeder hat 24 Stunden am Tag zur Verfügung, nur sind einige erfolgreicher in dem was sie tun als andere. Zeit kann man nicht einfach verschieben, sie ist genauso da wie das Wetter gegen das wir nichts machen können. Da kommen auch so tolle Sprüche her wie:

„Zeit ist Geld“ – „Wettlauf gegen die Zeit“ – „Zeit ist kostbar“ …

Das bedeutet, ich habe mir damals die Frage gestellt: Warum sind einige Menschen erfolgreicher mit dem was sie machen als andere? Mit Glück hat es nur wenig zu tun, sondern mit einem guten Management seiner Energie, Kreativität und selbstverständlich seiner Zeit.

Es soll hier auf diesem Blog also um weit mehr gehen, als nur wie ihr wann am besten welchen Klebezettel wohin in euren Kalender klebt! Oder mit welcher App ihr am besten eure Termine und To-Do’s koordiniert. Oder wie ihr am besten mit Kollegen gemeinsam Projekte verwirklicht.

Ein gutes Selbstmanagement bedeutet für mich:

  • Zeit- und Energiemanagement, denkt nicht nur in Stunden sondern auch darüber nach wie viel Energie kostet euch diese Tätigkeit
  • Ein gesundes Stressmanagement, vergesst nicht Zeit für euch, für Hobby’s, für Sport, für Freunde und für Entspannung zu planen
  • kurz-, mittel- und langfristige Ziele zu haben, Träume zu haben und diese nicht beiseite zu schieben weil euch jemand sagt: „Das schaffst du nie!“ – das sagt immer mehr über die andere Person aus, als über dich!
  • die eigene Motivation zu definieren, vor allem für die Tage, an denen ihr mal keinen Bock habt und ihr euch fragt warum ihr diesen „ganzen Scheiß“ macht!
  • Prioritäten zu setzen, da wo ihr jetzt steht, seid ihr wegen eurer Prioritäten die ihr aktuell für euch gesetzt habt
  • Methoden für Projektplanung zu haben für: ein Konzert, eine Prüfung, eine Hausarbeit, ein Ensemble oder einen Blog zu starten 😉
  • Erfolg für sich zu definieren, das kann für jeden etwas anderes sein

Über all diese Dinge werde ich hier schreiben und euch aus meiner Erfahrung berichten. Ich wünsche euch viel Spaß beim stöbern und planen!

Über mich

Man lernt im Musikstudium sehr viele Dinge. Nur wie man sich selbst organisiert, sein Studium und die Zeit danach plant, leider nicht.

Mein Name ist Saskia und studiere zurzeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal. Ich studiere zeitgleich zwei Hauptfächer, Querflöte im Master und Klavier im Bachelor Instrumentalpädagogik, arbeite neben den zwei Studiengängen 15 Stunden die Woche, mugge regelmäßig, engagiere mich ehrenamtlich innerhalb der Hochschule mit mehreren Ämtern und habe selbstverständlich auch noch ein Privatleben und Hobby’s. Mein Terminplan wäre also ohne Planung eine absolute Vollkatastrophe! Vor meiner Zeit hier in Wuppertal habe ich bereits in Mainz studiert und dort meinen ersten Abschluss 2015 gemacht.

Während der letzten sechs Studienjahre habe ich so einiges über Planung, Motivation und Eigenverantwortung im Studium gelernt. Irgendwann kam mir der Gedanke: Warum gibt es eigentlich im Musikstudium kein einziges Seminar oder einen Workshop bei dem es zur Abwechslung mal nicht um Musik geht, sondern darum wie ich meinen Studienalltag plane, wann ich übe, wie ich am besten meine Seminare im Semester plane, mit welchen Tools kann ich mir das Leben leichter machen, meine Zeit effizienter gestalten, meine Ziele (vorausgesetzt ich habe welche) erreichen, in die eigene Verantwortung mit meiner Zeit und Energie gehen…

Ich hatte am Anfang ein solches Seminar leider nicht, hätte mir damals aber sehr gewünscht diese Info’s und Tipps von erfahrenen Studierenden zu bekommen. Und genau aus diesem Grund habe ich diesen Blog gestartet:

Was euch hier erwartet?

  • Ich werde euch Methoden und Tools vorstellen, die mir geholfen haben und auch die, die für mich nicht funktioniert haben – denn die sind für euch vielleicht genau das Richtige
  • Es wird hier Artikel über grundsätzliche Studienorganisation geben, angefangen von Semesterplanung, Monatsplanung etc. über zielorientiertes Studieren bis hin zu Planung von Konzerten/Prüfungen/Kammermusik
  • Neben der trockenen Theorie gibt es immer Praxistipps, die ihr sofort einsetzen könnt und die euch auch schnell helfen – wenn mal der Kopf aus allen Nähten platzt
  • Natürlich werde ich nicht nur über Planung, sondern auch über Motivation und Zielsetzung schreiben, denn ohne das kommt ihr zwar auch an, die Frage ist nur wann und wohin…

Ich habe vor kurzem meinen ersten Workshop in drei Blockterminen zu den Themen gehalten und gemerkt wie hilfreich es für meine Studienkollegen war. Mein Anliegen euch damit zu helfen ist sehr groß und wenn euch Fragen kommen scheut euch nicht sie zu stellen!

Wenn der Blog was für dich ist, freue ich mich sehr wenn du dabei bist und deinem Studienalltag ein bisschen mehr Leichtigkeit und Struktur zu verpassen!